Leider mussten wir das Kinderkonzert mit Patricia Prawitt, dem RAP-Huhn, das für Sonntag, 29. März geplant war, absagen. Wir haben mit der Künstlerin jedoch einen neuen Termin vereinbart: Das Konzert findet nun am Sonntag, 22. November, 15:30 Uhr, statt. Alle Kinder, die die Lieder bereits eingeübt haben, können sich nun auf den neuen Termin freuen.

Auch das Kaffeekino, das am 8. April hätte stattfinden sollen, musste abgesagt werden. Wir hoffen, dass bis zum nächsten Termin, dem 8. Oktober, das Kino wieder besucht werden darf.

Das Kindergartentheater "Flora Primelwurz" am Mittwoch, 29. April, muss ebenfalls ausfallen. Neuer Termin ist Mittwoch, 7. Oktober. Die Kindergärten, die gebucht hatten, wurden bereits informiert.

Auch "Julieta", der Klassiker des spanischen Regisseurs Almodovar, der am 7. Mai in spanischer Sprache mit deutschen Untertiteln gezeigt werden sollte, fällt nun aus. Im Herbst wollen wir den Film im neuen OmU-Programm zeigen. Näheres in Kürze.

Der Verein Kultur im Capitol Limburgerhof e.V. nennt sich ab sofort KultiC statt KiC. Das neue Kürzel fand bei der letzten Vorstandssitzung eine klare Mehrheit. Unser Vereinsjahr beginnt mit unserer Mitgliederversammlung am 30. Januar, zu dem unsere Mitglieder bereits eingeladen wurden.

Die erste Veranstaltung im Jahr 2020 ist das beliebte Kaffee-Kino am Mittwoch, 12. Februar. Ab 14 Uhr gibt es Kaffee und Kuchen (nur mit Reservierung unter 0176 47608790) und ab 15 Uhr die Komödie "Dancing Queens" mit Diane Keaton, die als Seniorin Martha eine Cheerleader-Truppe aus betagten Damen gründet. Eintritt 5 € inklusive eine Tasse Kaffee.

Einen Tag später, am Donnerstag, 13. Februar, zeigen wir in Kooperation mit der vhs Rhein-Pfalz-Kreis den kanadischen Film "La Chute de l´Empire Américain" (Der unverhoffte Charme des Geldes), im französischen Original mit deutschen Untertiteln. Inhalt: Der Philosoph, Paketbote und Kapitalismuskritiker Pierre gerät in einen Überfall, an dessen Ende ein Sack voll Geld vor ihm liegt. Was soll er als Gegner jeglichen Profitstrebens mit dieser Millionensumme anstellen? Vor dem Film gibt es einen kurzen Input auf Französisch durch einen Referenten der vhs. Einlass 18:30 Uhr, Beginn 19 Uhr. Eintritt 8 €, Mitglieder 5 €.

Und am Sonntag, 16. Februar, kommt das Puppentheater Die Blinklichter mit dem Märchen "Die Bremer Stadtmusikanten" zu uns. Einlass 15:15, Beginn 15:30 Uhr. Karten an der Tageskasse ab 15 Uhr. Kinder 5 €, Erwachsene 8 €. Sponsorin der Veranstaltung ist Bärbel Cegla aus Limburgerhof. Auch Sie können eine Kindertheatervorstellung unterstützen. Mehr dazu unter Menüpunkt "Kindertheater" oder per Mail unter info(at)kic-limburgerhof.de.

Weitere Veranstaltungen, soweit sie fest stehen, finden Sie unter dem Menüpunkt "Programm-Highlights".

Bereits vor drei Jahren waren wir Gastgeber des Vereins SeHT Ludwigshafen e.V.; die Abkürzung steht für Selbständigkeitshilfe bei Teilleistungsschwächen und meint vor allem Betroffene von Konzentrations- und Wahrnehmungsproblemen, die meist im Krankheitsbild ADS oder ADHS zusammenkommen. Die Ludwigshafener SeHT-Vorsitzende Heidi Steinert hatte auch diesmal eine Filmvorführung mit anschließender Podiumsdiskussion organisiert. Wie drängend das Thema für viele ist, zeigten der Besucherandrang und das große Interesse an der Diskussion. Einige Besucher waren aus Frankfurt und Köln gekommen.

Der Spielfilm „Keine Zeit für Träume“ führte vor Augen, was die Diagnose ADS für eine Familie bedeutet. Die Eltern der elfjährigen Merle lehnen eine medikamentöse Behandlung ihres Kindes ab und wollen durch persönliche Förderung selbst helfen. Schließlich brechen sie zusammen, denn die Aufgabe, ständig mit einer Tochter üben zu müssen, die sich nicht konzentrieren kann, übersteigt ihre Kraft. Merle selbst besteht schließlich darauf, Tabletten zu nehmen, „damit es wieder schön ist“, sagt sie. Der Schluss des Filmes bleibt offen. Helfen die Tabletten?

In der anschließenden Podiumsdiskussion beantworteten Experten und Betroffene die Fragen von Moderator Dr. Roman Nitsch, Vorstand des Mannheimer Caritas-Verbandes. So beschrieb Christian Damian als Betroffener, wie er sich durch die Schule hangelte, um schließlich im Studium mit der Realität der Krankheit konfrontiert zu werden. Eric von Nagel berichtete, wie seine Familie den Wohnort wechseln musste, um den Ressentiments der Nachbarn gegenüber ihrer von ADS betroffenen Tochter zu entgehen.

Angesprochen wurde auch die Rolle der Schulen. Welche Schulform ist geeignet für diese Kinder? Prof. Dr. Jochen Gehrmann, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie im St. Annastift Ludwigshafen, empfahl die Gesamtschulen, da sie flexibel in der Niveaugestaltung des Unterrichts seien. Eine Walddorfschule sei jedoch nicht immer geeignet, da dort die Klassen sehr groß seien, so die Psychotherapeutin Anita Rebholz, die außerdem eine Verhaltenstherapie für Kinder und ihre Eltern empfahl. Lehrerin Birgit Zachert und der Schulpsychologe Karl Gajewski vom Pädagogischen Landesinstitut Rheinland-Pfalz sprachen sich für eine pragmatische und geduldige Herangehensweise aus. „ Das ist wie ein Mosaik, wir benötigen die einzelnen Steinchen aus Symptomatik, Erfahrungen und persönlichem Hintergrund, um den richtigen Weg für ein Kind zu finden“, so Gajewski.

Die Fragen aus dem Publikum waren meist an der Praxis orientiert. Und auch hier, wie im Film, waren die Antworten nicht eindeutig. Es gibt, so das Fazit, für ADS-Kinder keine Musterlösung, sondern nur einen gemeinsamen Weg, der immer wieder neu gefunden werden muss.

Über den Verein

Capitol Limburgerhof

Der Verein “Kultur im Capitol Limburgerhof e.V.” wurde im Juni 2015 gegründet und im März 2016 ins Vereinsregister eingetragen. Die Mitglieder haben es sich zur Aufgabe gemacht, den Erhalt und Fortbestand des 1954 erbauten Lichtspiel­theaters Capitol zu unterstützen.

Werden Sie Mitglied und helfen Sie mit, das Capitol als kulturellen Mittel­punkt in Limburgerhof zu erhalten!

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